Bildlexikon von Uwe Lüthje
und Dr. Horst Otto Müller
Name, Vorname:![]() |
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Johann Friedrich
Wilhelm Franz
Witt![]() |
* wann und wo: | 04. 04. 1830 in Dahmen bei Malchin (Mecklenburg) | |
† wann und wo: | 10. 04. 1890 in Ratzeburg | |
Familie: | Witt wurde geboren als Sohn des Tagelöhners Christian Witt und seiner Frau Catharine, geb. Schumacher. | |
Ursprünglicher Beruf: |
- |
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Ausbildungsorte: | nicht überliefert | |
Atelier- standort(e): |
Friedrichstadt Ratzeburg |
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Zeitraum/ Straße: |
Friedrichstadt (Wanderfotograf) Ratzeburg 1864-1890 Große Kreuzstraße 102 (heute Nr. 8) |
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Filiale(n): | keine | |
Inserate in Zeitungen: |
Siehe unten. | |
Bemerkungen: Von ihm geschaffene Landschaftsfotografien sind entweder nicht vorhanden oder haben nicht überdauert, wohl aber eine große Anzahl von Carte-de-Visite-Porträts. |
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Biographisches: Bevor Wilhelm Witt in Ratzeburg ein Atelier eröffnete, war er von Hamburg aus als Wanderfotograf in Schleswig Holstein aktiv. Im Eiderstedter- und Stapelholmer Wochenblatt 1864 findet sich der Hinweis, dass in Friedrichstadt bei H. J. H. Andres der Fotograf W. Witt aus Ratzeburg logiert. Offenbar gab es zu jenem Zeitpunkt bereits Beziehungen zur Inselstadt, denn in einer Hamburger Fremdenliste wird er Ende 1864 als "Photograph von Ratzeburg" geführt. Am 23. 08. 1866 heiratete Witt in Berlin Anna Ottilie Staebner. Berufsangabe im Heiratseintrag: "Photograph aus Ratzeburg". In Ratzeburg wurden 1867 und 1872 zwei Kinder geboren. Eine Lähmung zwang W. Witt, das Fotoatelier aufzugeben. |
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Vorgänger: | - | |
Nachfolger: Witts Ableben wurde beim Standesamt Ratzeburg angezeigt von seinem Nachfolger Willy (Wilhelm August Martin) Wilcke, der bis dahin sein Gehilfe gewesen war und das Atelier am 1. Januar 1887 übernommen hatte und zwei Jahre weiterführte, zeitweise gemeinsam mit einem Compagnon unter dem Firmennamen „Rogall & Wilcke“. Wilcke verließ Ratzeburg 1889 und führte bis 1915 ein Atelier in Hamburg. Der nächste, der die Atelier-Räumlichkeiten nutzte, war der Hoffotograf Edvard Lassen (1851-1927). |
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Eiderstedter und Stapelholmer Wochenblatt Nr. 28/1864. Quelle: Stadtarchiv Friedrichstadt. |
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Hamburger Nachrichten, Ausgabe vom 31. 12. 1864 |
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